۱۴ سپتامبر دیگر فقط سالگرد مرگ یک دختر ۲۲ ساله ایرانی نیست. این روز به نمادی جهانی تبدیل شده است؛ نمادی از مقاومت در برابر خشونت دولتی، تحقیر زنان و سرکوب آزادیهای بنیادین. مهسا (ژینا) امینی در شهریور ۱۴۰۱، تنها به جرم «مو» و «پوشش» توسط پلیس اخلاق ایران بازداشت شد و ساعاتی بعد بیجان به بیمارستان منتقل گردید. او دیگر برنگشت، اما نامش به پرچم یک انقلاب بدل شد: زن، زندگی، آزادی.
این شعار ساده، اما ریشهدار، نه فقط خشم میلیونها ایرانی، بلکه قلب مردم اروپا و جهان را تکان داد. زنانی که در خیابانهای تهران، سنندج و مشهد روسری از سر برداشتند، پیام روشنی به جهان دادند: آزادی یک آرزو نیست، یک حق است. مردانی که کنارشان ایستادند، نشان دادند که این جنبش تنها جنبش زنان نیست؛ جنبشی انسانی است.
اروپا که خود را مهد حقوق بشر مینامد، امروز نمیتواند تنها به «بیانیههای دیپلماتیک» بسنده کند. پرسش جدی این است: وقتی زنان ایرانی با دستان خالی، مقابل گلوله و زندان میایستند، شما کجایید؟ آیا کافی است در پارلمانها فقط یک دقیقه سکوت کنید و بعد قراردادهای اقتصادی با همان رژیمی ببندید که خون مهسا را ریخت؟
جنبش زن، زندگی، آزادی یک هشدار است؛ برای همه جهان. اگر آزادی زنان پایمال شود، اگر حقیقت دروغ نامیده شود و اگر مرگ یک دختر بهخاطر چند تار مو عادی جلوه داده شود، هیچ جامعهای در امان نخواهد بود. امروز ایران، فردا جای دیگری.
مهسا امینی قربانی نبود، او آغازگر بود. هر زن ایرانی که موهایش را آزاد رها میکند، هر دانشجویی که در کلاس شعار میدهد، هر کارگری که اعتصاب میکند، صدای او را تکرار میکند. و این صدا تا اروپا میرسد، به خیابانهای برلین، پاریس و استکهلم. وظیفه ما – بهعنوان شهروندان جهان – این است که این صدا را خاموش نگذاریم.
سالگرد مهسا امینی فقط یادبود نیست؛ تعهدی است برای ایستادگی. در برابر دیکتاتوری، در برابر خشونت، در برابر بیتفاوتی. مهسا نمرده است؛ او امروز در صدای میلیونها زن و مردی زنده است که میگویند:
زن، زندگی، آزادی
Der 14. September ist längst nicht mehr nur der Jahrestag des Todes einer 22-jährigen kurdischen Frau aus dem Iran. Dieser Tag ist zu einem globalen Symbol geworden – einem Symbol des Widerstands gegen staatliche Gewalt, die Erniedrigung von Frauen und die Unterdrückung grundlegender Freiheiten. Mahsa (Jina) Amini wurde im September 2022 allein wegen „Haaren“ und „Kleidung“ von der Sittenpolizei festgenommen und wenige Stunden später bewusstlos ins Krankenhaus gebracht. Sie kam nicht zurück. Doch ihr Name wurde zur Fahne einer Revolution: Frau, Leben, Freiheit.
Dieser einfache, aber tief verwurzelte Slogan erschütterte nicht nur den Zorn von Millionen Iranerinnen und Iranern, sondern auch die Herzen der Menschen in Europa und weltweit. Frauen, die in den Straßen von Teheran, Sanandaj oder Maschhad ihr Kopftuch abnahmen, sendeten eine klare Botschaft: Freiheit ist kein Traum, sie ist ein Recht. Männer, die an ihrer Seite standen, zeigten: Dies ist keine Bewegung nur der Frauen, sondern eine zutiefst menschliche Bewegung.
Europa, das sich selbst als Wiege der Menschenrechte bezeichnet, kann sich heute nicht länger hinter diplomatischen Floskeln verstecken. Die Frage ist ernst: Wenn iranische Frauen mit bloßen Händen Kugeln und Gefängnissen trotzen – wo seid ihr dann? Reicht es, im Parlament eine Schweigeminute einzulegen und danach weiterhin Verträge mit dem gleichen Regime zu unterschreiben, das Mahsas Blut vergoss?
Die Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ ist eine Warnung – für die ganze Welt. Wenn die Freiheit der Frauen mit Füßen getreten wird, wenn Wahrheit zur Lüge erklärt wird und wenn der Tod eines Mädchens wegen ein paar Haarsträhnen zur Normalität werden soll, dann ist keine Gesellschaft mehr sicher. Heute Iran – morgen anderswo.
Mahsa Amini war kein Opfer, sie war ein Anfang. Jede Iranerin, die ihr Haar frei trägt, jeder Student, der in den Hörsälen Parolen ruft, jeder Arbeiter, der streikt – sie alle wiederholen ihre Stimme. Und diese Stimme hallt bis nach Europa, bis in die Straßen von Berlin, Paris und Stockholm. Unsere Pflicht – als Bürgerinnen und Bürger der Welt – ist es, diese Stimme nicht verstummen zu lassen.
Der Jahrestag von Mahsa Amini ist nicht nur ein Gedenken; er ist ein Versprechen des Widerstands. Gegen Diktatur. Gegen Gewalt. Gegen Gleichgültigkeit. Mahsa ist nicht tot. Sie lebt in den Stimmen von Millionen Frauen und Männern, die heute rufen:
Frau, Leben, Freiheit.
Hassan Hamzehzadeh
